Crafter

Abgasskandal: Auch der Crafter von VW ist betroffen

In seiner Liste der vom Abgasskandal betroffenen Fahrzeug führt das Kraftfahrtbundesamt jetzt auch den Crafter von VW. Das bedeutet, das jetzt auch viel kleine und mittelständige Unternehmen betroffen sind, die Crafter in ihren Fuhrparks haben. Hier heißt es jetzt: Handeln! GmbH-Geschäftsführer*innen sind unter Umständen sogar schadensersatzpflichtig, wenn sie ihren Schaden gegenüber VW nicht geltend machen.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) veröffentlich auf seinen Internetseiten (https://www.kba.de/DE/Marktueberwachung/Abgasthematik/uebersicht_betroffener_FzVarianten.html?nn=2308842) Listen aller Fahrzeuge, die vom Dieselskandal betroffen sind. Das bedeutet, dass bei den Fahrzeugen in den Listen die Käufer*innen von den Herstellern betrogen wurden. In den Fahrzeugen befinden sich Abschaltvorrichtungen, die dazu führen, dass die PKW und jetzt auch Klein-LKW mehr Schadstoffe ausstoßen, als das erlaubt ist. Das ist nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern mindert auch den Wert der Fahrzeuge. Doch genau diesen Schaden kann man mit sehr guten Erfolgsaussichten einklagen.

Wer eine Rechtsschutzversicherung hat, klagt ganz ohne Risiko. Aber auch ohne Rechtsschutzversicherung können wir in vielen Fällen einen Prozess-Finanzierer vermitteln. Der übernimmt dann da Risiko, will dafür aber im Erfolgsfall einen Anteil an der erstrittenen Summe. Auch das ist im Vergleich zum drohenden Verlust, den man erleidet, wenn man nicht aktiv wird, eine rentable Möglichkeit.

Besondere Verantwortung für GmbH-Geschäftsführer*innen

Natürlich obliegt es im Prinzip jedem selbst zu entscheiden, ob man klagt, um seinen Schaden ersetzt zu bekommen oder nicht. Aber Geschäftsführer*innen von Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) sollten im Zuge des Dieselskandals reagieren. Denn sie sind verpflichtet, durch ihr Handeln Schaden von der Gesellschaft fernzuhalten. Durch den Diesel-Abgasskandal und den Kauf von betroffenen Diesel-Fahrzeugen ist der GmbH ein Schaden entstanden.

Wenn nun die Geschäftsführung diesen Schaden tatenlos hinnimmt, können die Gesellschafter*innen, denen der Schaden entstanden ist, einen Ersatz dieses Schadens von den Geschäftsführer*innen persönlich verlangen.

Und sollte eine GmbH sogar einen ganzen Fuhrpark mit betroffenen Fahrzeugen haben, können gehörige Summen in Form eines Wertverlustes der Fahrzeuge zusammenkommen.

Deshalb sollte GmbH schnell reagiert und auf eine Rückabwicklung des Autokaufes geklagt werden.

Eine Beratung in Fällen des Dieselskandals ist bei uns kostenlos. Rufen Sie uns einfach an oder schicken Sie uns eine Mail!

Arnim Kunzenbacher
Arnim Kunzenbacher

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Kanzlei Gunkel, Kunzenbacher & Partner
Detmolder Straße 120a |33604 Bielefeld

Telefon: 0521 / 13 69 987
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