Zeitliche Übersicht

Aufgrund der vielen Klagen, die wir zum Diesel-Betrug schon eingereicht haben, haben wir Erfahrungen sammeln können, die es uns ermöglichen abzuschätzen, wie lang ein Verfahren dauern wird.

Unserer Erfahrung nach wird der zeitliche Verlauf des Verfahrens so aussehen:

ca. 2‑3 Tage

Wir fragen Ihre Rechtsschutzversicherung ob sie für das Verfahren zahlt.

ca. 1 Woche

Ihre Rechtsschutzversicherung teilt uns mit, ob sie die Kosten für das Verfahren übernimmt.

ca. 1 Woche

Wir fordern den jeweiligen Fahrzeug- bzw. Motorhersteller auf, den Kaufpreis zurückzuzahlen. Dabei setzen wir eine Frist von 2 Wochen.

max. 2 Wochen

Manchmal bietet uns der Gegner hier schon eine Zahlung an. In den meisten Fällen wird die Forderung jedoch nur zurückgewiesen. Wenn der Gegner länger als 2 Wochen mit der Antwort braucht, machen wir schon vorher weiter.

ca. 2‑3 Tage

Wenn unsere Frist abgelaufen ist, fragen wir bei Ihrer Rechtsschutzversicherung nach der Kostendeckung für die Klage.

ca. 2‑3 Wochen

Die Rechtsschutzversicherung muss die Kostenübernahme erklären. Manchmal wird das verweigert. Dann verzögert sich das Verfahren etwas.

ca. 1 Woche

Sobald wir die Deckungszusage haben, bereiten wir die Klage vor und senden sie an das Gericht.

ca. 4 Wochen

Das Gericht schickt uns (manchmal auch Ihnen) eine Gerichtskostenrechnung. Wenn Sie diese erhalten, schicken Sie uns die einfach zu.

ca. 2‑3 Tage

Wir schicken die Gerichtskostenrechnung an die Versicherung weiter, damit diese die Rechnung zahlt.

bis zu 2 Wochen

Je nach Versicherung dauert die Zahlung wenige Tage bis 2 Wochen.

ca. 2 Wochen

Wenn die Gerichtskosten bezahlt wurden, schickt das Gericht die Klage an die Beklagten und setzt diesen meistens eine Frist von 2 Wochen, in denen die Beklagten erklären müssen, dass sie sich gegen die Klage verteidigen werden ("Verteidigungsanzeige"). Außerdem setzt das Gericht eine eine Frist von insgesamt 4 Wochen, damit die Beklagte erklärt, warum die Klage ihrer Meinung nach nicht rechtmäßig ist ("Klageerwiderung")

ca. 1 Woche

Die Beklagten schicken eine Verteidigungsanzeige. Diese sendet das Gericht uns zu. Das dauert üblicherweise nochmal ca. 1 Woche. Wir schicken Ihnen die Verteidigungsanzeige zu. Darauf brauchen wir erst einmal nicht zu reagieren.

Mit der Verteidigungsanzeige bittet die Beklagte in der Regel um eine Fristverlängerung von weiteren 2 Monaten. Meistens wird die Frist gewährt.

ca. 1‑3 Monate

Je nachdem, ob die Frist gewährt wurde, erhalten wir innerhalb von 1-3 Monaten die Klageerwiderung. Wir schicken diese an Sie weiter und prüfen, ob wir dazu noch etwas schreiben müssen.

ca. 1‑4 Wochen

Wir bekommen in der Regel eine Frist von 4 Wochen vom Gericht gesetzt. Meist antworten wir jedoch schneller.

ca. 2‑4 Wochen

Manchmal kommt von der Gegenseite nach der Replik noch ein weiteres Schreiben. Eigentlich ist es hier aber nicht notwendig, noch mehr hin und her zu schreiben.

ca. 1‑3 Monate

Vor oder nach der Replik bestimmt das Gericht meist einen Termin zur mündlichen Verhandlung. Der Termin wird meistens in 1-3 Monaten angesetzt.

ca. 3 Wochen

Kurz vor dem Termin besprechen wir noch einmal gemeinsam den grundlegenden Ablauf.

Zu dem Termin müssen Sie üblicherweise auch persönlich anwesend sein.

ca. 1‑3 Wochen

Zunächst versucht das Gericht eine Einigung herbeizuführen (Vergleich) und bespricht die Sach- und Rechtslage.

Wenn das scheitert, bestimmt das Gericht üblicherweise einen sogenannten Verkündungstermin. An dem Tag entscheidet das Gericht und bereitet das Urteil vor.

ca. 2‑3 Wochen

Wenige Wochen nach dem Verkündungstemin erhalten wir das Urteil und senden es Ihnen zu.

 

Diesen Ablauf finden Sie zum Download als PDF hier: PDF

Sollten Sie weitere Fragen haben rufen Sie uns direkt an: (0521) 136 99 87

Eine Erstberatung in Fällen des Diesel-Betrugs ist bei uns kostenlos.


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